Dimeless
...im Rockfrog Newcomer-CheckDimeless, das sind Felix Victor Dewald, Felix Gerlach, Johannes "Joe" Müller und Anthony "Tony" Flynn. Ihr neues Album - The Pill to Swallow – wird von groovigen Metal Songs dominiert und rockt dabei gewaltig.
Dimeless wurde im Jahre als Tributband für den ermordeten Pantera-Gitarristen Dimebag Darrells gegründet, von dem auch der Bandname abgeleitet ist. Auch stilistisch erinnert das Metal-Quartet ein wenig an Texas Kult-Metal-Band. Auf ihrem neuen Album präsentieren die Dimeless groovige Beats, aggressive Vocals und eingängige Gitarrenrifs. Letztere kommen skurriler Weise von dem Pop und Jazz Produzenten Felix Gerlach. „Für mich gibt es eben keine guten und schlechten Genres, sondern nur gute und schlechte Musik. Natürlich war ich schon immer irgendwie Metalfan, aber ganz darauf versteift habe ich mich nie“, so Gerlach.
Ihm merkt man seinen Beruf jedoch genau so wenig an wie den anderen Bandmitgliedern, die sich noch in der Schule/Studium befinden, denn die saubere und nahezu perfekt gespielte Produktion deutet ehr auf eine Truppe Vollblut-Musiker als auf eine Amateur-Band hin. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Band vor kurzen einen Vertrag beim Label "Fachwerk-Studios" erhielt und nun versucht, sich mit den Profis der deutschen Metal-Szene zu messen.
Auch wenn Dimeless mit „The Pill to Swallow“ ihr Debüt Album veröffentlichen, kann man bei dem Metal-Band aus Hessen keineswegs von einer Anfängertruppe sprechen. Die Musiker, die sich schon fast ein Jahrzehnt kennen, spielten zuvor in verschiedenen Combos, bis sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Metal und ihr Idol Pantera zusammenbrachte.
Dass die Band nicht nur im Studio eine gute Leistung abliefert, stellten sie mit ihrem Sieg von „Local Vision Bandcontest“ unter Beweis.
Soweit bleibt also nur zu hoffen, dass wir weiteres von den Dimeless hören werden und wünschen den Junges alles Gute für die Zukunft. In dieser verfolgt die Band übrigens das ehrgeizige Ziel, die Weltherrschaft zu übernehmen. Für den Anfang reicht es Hessens Metal-Fraktion jedoch auch schon „von seiner eigenen Musik leben können“.