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Danko Jones im E-Werk: Never Too Loud!?

Livereport -> 28. February 08

Frei nach dem Motto „Never Too Loud“ brachten Danko Jones am vergangenen Samstag das E-Werk in Köln zum Beben.

Dicht an dicht drängten sich die Menge an Rockern als um 19 Uhr die Tore des Kölner E-Werks öffneten. Begeistert stürmten die, die sich Danko Jones Fans nannten und in selbigen Fan T-Shirts fast ein Stunde im auf dem Vorhof frohren, in die Location. Ziel war es, einen Platz in den vorderen Reihen abzubekommen, wobei Reihen eigentlich übertrieben wäre. Eine sich kontinuierlich bewegende Menschmasse, die aktiv für die vorderen Plätze im Saal anstand (man könnte hier auch von drängeln sprechen) ist hier wohl die bessere Beschreibung. Doch ein wenig sollten sich die Anhänger von kanadas Liebslingsrockern noch gedulden, denn als Headliner von Visions Indoor durften Danko Jones die Bühne erst gegen Mitternacht betreten.

Dies sahen die Fans jedoch gelassen, denn Kylesa, Baroness, Smoke Blow und die co-headliner Blackmail heizten dem Publikum zuvor ordentlich ein und brachten das ohnehin schon mehr als angenehm beheizte E-Werk zum Kochen.
Diese Rockprominenz brachte natürlich auch den entsprechenden Medienrummel mit sich, sodass sich neben zahlreichen Fotografen auch das Team vom WDR Rockpalast wieder fand. Das Konzert ist hier am 7. April um 0:40 anzuschauen.

Danko Jones

Inzwischen war es 24 Uhr, und nachdem die deutsche Indie-Band Blackmail das Publikum bereits mit der Premiere einiger Songs ihres neuen Albums Fasziniert hatte warteten rund 1500 Fans gespannt auf den Auftritt von Danko Jones. Dieser ließ jedoch erst einmal auf sich warten, während die Roadies die Bühne herrichteten. Rund 20 Minuten später war es dann so weit. Die Bühnenscheinwerfer erleuchteten, die Menge begann zu jubeln und Danko Jones stürmten auf die Bühne und eröffneten ihre Bühnenperformance mit dem im Dezember veröffentlichen Buzz Track „Code of the Road“. (wir berichteten) Auch wenn die Performance zum Anfang ein wenig wackelig war gab es für die Fans kein halten mehr. So unterhielten Danko Jones ihre Fans eine gute Stunde, und als Danko sein Publikum gegen 1 Uhr verabschiedete schien niemand der Fans, die ja bereits seit 7 Stunden nur standen, nach Hause gehen zu wollen. Zum Glück hatten die kanadischen garagen-Rocker noch eine Zugabe parat.

Abgesehen von dem viel zu lauten Saalmix, durch den ich 24 Stunden nach Konzertende immer noch ein leichtes pfeifen in den Ohren verspürte, kann man also von einem wirklich gelungenen Konzert sprechen.

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