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Jimmy Eat World Biografie

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Als Jim Adkins, Rick Burch, Zach Lind und Tom Linton anfang der 90er Jahre beschlossen, eine Metallica-Coverband zu gründen, konnte niemand ahnen, welch große Erfolge sie in den folgenden 15 Jahren feiern würden. Zumindest der Name ist letztendlich auf Ed Adkins, der jüngere Bruder von Leadsänger Jim zurückzuführen. Er signierte ein Bild mit dem Schriftzug Jimmy Eat World, wovon sein Bruder Jim so angetan war, dass es die Band danach benannte.

Noch im gleichen Jahr ging die ehemalige Metallica-Coverband ins Studio und nahm ihr Debütalbum „Jimmy Eat World“ auf. Die 2000 Exemplare, die damals schon schnell vergriffen waren, werden heute als echte Sammlerstücke gehandelt.
Einer der 2000 Album-Käufer war ein Talentscout. Er verschaffte der Band kurzerhand einen Vertrag bei Capital Records. Dort brachten sie im Jahre 1996 ihre zweites Album Static Prevails heraus.

Als die Band drei Jahre später jedoch ihr 3. Album Clarity fertig stellte, wollte Capitol Records dieses nicht veröffentlichen. Jimmy Eat World ergriff daraufhin kurzerhand die Initiative, veröffentlichte die Single Lucky Denver Mint über ein Indie-Label und schickte diese an mehrere Radiostationen. Erst als diese die neue Platte in ihr Programm aufnahmen, ließ sich Capitol Records zur Veröffentlichung der neuen Platte bewegen.

Obwohl das Album große Erfolge feierte und die Band vor immer größerem Publikum auftrat. weigerte sich das Management jedoch, das Album auch in Europa auf den Markt zu werfen. Jimmy Eat World nahmen ihr Glück also abermals selbst in die Hand, kaufen bei Capitol Records eine größere Stückzahl ihres Albums und verschickten dies nach Europa. Besonders in Deutschland verkaufte sich das Album so gut, dass die Band kurzerhand beschloss, eine selbstfinanzierte Europatour zu starten. Im Anschluss kam es auch zu der Trennung von Capitol Records und die Band produzierte abermals auf eigene Faust ihr neues Album Bleed America. Belohnt wurde diese Mühe mit Angeboten von mehreren Major-Labels. Letztendlich entschied man sich für einen Vertrag bei DreamWorks Records, die ihr neues Album international veröffentlichten.

Jimmy Eat World, die zuvor immer wieder mit Labels, Managern und Geldnot zu kämpfen hatte konnte sich nun voll auf die Musik konzentrieren, und brachte in den Folgejahren die Albem Futures (2004) und Chase this Light (2007) heraus.

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